Pressemitteilung
Regierungspräsident Würtenberger hat Landtagsabgeordnetem Gundolf Fleischer MdL mitgeteilt, dass das Planfeststellungsverfahren für einen Radweg entlang der Landesstraße 124 von Freiburg-Günterstal nach Horben eingeleitet worden sei.
Die jetzt vorliegende Planung stelle eine wichtige Radwegweiterführung von Freiburg-Günterstal nach Horben und somit zur Schauinslandbahn-Talstation und zum Schauinsland selbst dar. Der geplante Neubau des Fahrradfahrweges führt westlich entlang der Schauinslandstraße L124 vom bestehenden Park- und Rastplatz im Bereich der Bebauung Schauinslandstraße 136 g-h bis zum Abzweigung K4955 nach Horben. Er hat eine Ausbaulänge von ca. 1,8 km und eine Querschnittsbreite von 2,50 m; seine derzeitigen Kosten betragen 545.000 Euro.
Abgeordneter Fleischer hatte sich mit Unterstützung von Frau Landrätin Störr-Ritter nachhaltig dafür eingesetzt, dass diese wichtige Radwegmaßnahme aus Gründen der Verkehrssicherheit durchgeführt wird. Insbesondere an den Wochenenden sei bei dem starken Fahrverkehr von und zum Schauinsland die notwendige Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer nicht mehr gewährleistet.
Mit dem nunmehr erfolgten Schritt sind wir, so der Regierungspräsident abschließend in seinem Schreiben an Landtagsabgeordneten Gundolf Fleischer, unserem Ziel ein gutes Stück näher gekommen, eine verkehrssichere Radwegverbindung zwischen Freiburg und Horben herzustellen.
Wesentlich für die Entscheidung des Herrn Fleischer ist die Erwägung, dass mit der Verfahreneinstellung keine Schuldfeststellung verbunden ist.
Mitte Februar schied Gundolf Fleischer nach fast vierjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch als Staatssekretär im Finanzministerium aus der Landesregierung aus. Ministerpräsident Stefan Mappus dankte Fleischer für seine geleistete Arbeit für das Land Baden-Württemberg.
"In diesem Jahr harren in meinem Wahlkreis und in der Region am südlichen Oberrhein schwierigste Probleme der Landespolitik entweder auf ihre Lösung oder sie geraten in die entscheidende Phase. Der Ausbau der Rheintalbahn, die Erdhebungen in Staufen und nicht zuletzt die möglichst baldigen Entscheidungen zum Hochwasserschutz erfordern meinen besonderen Einsatz im Interesse unseres Landes und der Menschen unserer Region. All dies und noch vieles mehr im ehrenamtlichen Bereich macht es notwendig, dass ich meinen Einsatz auf meine Tätigkeit als Abgeordneter und im Ehrenamt konzentriere", so begründete Fleischer seine Entscheidung.
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Achim Stocker, 37 Jahre lang Präsident des Sportclub Freiburg, ist tot. Am 1. November 2009 verstarb er 74-jährig an den Folgen eines eine Woche zuvor erlittenen Herzinfarkts. Gundolf Fleischer kannte Stocker seit über 50 Jahren. Er selbst war sein Vorgänger im Amt des 1. Vorsitzenden.
Im Rahmen der Trauerfeierlichkeiten im Badenova-Stadion hielt auch Gundolf Fleischer eine Rede, und zwar im Auftrag und Namen aller SC-Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins sowie des Vorstands und Ältestenrats. Fleischer ist zudem Vorsitzender des Wahlausschusses des Vereins: „Die Bescheidenheit, die manchmal in ein fast schon entwaffnendes Understatement ausartete, sich selbst nicht in den Vordergrund zu stellen, hat sich Achim Stocker auch in schwierigsten und entscheidenden Situationen sein Leben lang bewahrt. Es war nie sein Wunsch, in der ersten Reihe zu sitzen“, so Fleischer über einen großen Freund. Viele, so Fleischer in seiner Trauerrede, „haben sich in den letzten Jahren Verdienste im und für den SC Freiburg erworben. Die Verdienste und das sich daraus ergebende Vermächtnis von Achim Stocker bewegen sich in anderen Dimensionen, denn er spielte schon immer in einer anderen Liga“.
Fleischer bedauerte die abschlägige Auskunft des Landwirtschaftsministeriums, zeigte aber Verständnis für die vorrangigen Belange des Naturschutzes. „Ich sehe jedoch nunmehr keine weitere Möglichkeit, eine Trassenführung durch den Schachenwald zu erreichen“, so Fleischer abschließend.
Chance nutzen
Wir müssen die Chancen für eine wirtschaftliche Belebung nutzen und neues Wachstum durch klare Ordnungspolitik ermöglichen. Die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch unser Land mit seiner export- und technologieorientierten Wirtschaft hart getroffen. Auch die Unternehmen und Beschäftigten im Land bekommen die Nachfragerückgänge zu spüren, die erstmals in der modernen Wirtschaftsgeschichte alle Länder und Märkte gleichzeitig erfasst haben. Für das Management dieser Krise gab es kein Lehrbuch, keine Checkliste und kein Musterfall. Mit dem Landesinfrastrukturprogramm, der Stabilisierung und Neufokussierung der LBBW auf das erfolgreiche Mittelstandsgeschäft und mit dem klaren Investitionsschwerpunkt Bildung und Wissenschaft haben die Landesregierung und die CDU-Landtagsfraktion in der Krise Handlungsfähigkeit demonstriert und wertvolle wirtschaftliche Substanz gesichert. Stefan Mappus ist deshalb überzeugt: „Unser Land hat die Kraft, die Ideen und Strukturen, um schneller als andere einen neuen Wachstumspfad zu erreichen“.
Vorsprung auf dem Weg aus der Krise
Besonders seine „europaweit konkurrenzlose Innovationskraft“ verschafft Baden-Württemberg den entscheidenden Vorsprung. Diese große Stärke werden wir ganz gezielt einsetzen und ausbauen – mit unserer Qualitätsoffensive Bildung, unserem Hochschulausbauprogramm und mit der gezielten Förderung neuer, innovativer Technologien.
Die SPD hat weder im Bundestag noch erst recht im Landtag von Baden-Württemberg die Konzepte und die Köpfe, um die Krise und ihre Nachwirkungen zu bewältigen. Umso mehr muss die CDU als Partei der Sozialen Marktwirtschaft bis zur Bundestagswahl zeigen, wie „Union pur“ aussieht. Die SPD fordert medienwirksam Milliardenhilfen für Großbetriebe. Die CDU hingegen kämpft für die vielen tausend Mittelständler, die den Großteil der Wertschöpfung erarbeiten. Die SPD will Steuern erhöhen und hantiert mit sozialen Neidreflexen. Die CDU hingegen will Millionen Leistungsträger und Normalverdiener in der Mitte der Gesellschaft entlasten. Die SPD ruft nach dem starken Staat. Wir wollen eine starke Wirtschaft und starke Bürger. Es ist eine gemeinsame Aufgabe aller in der CDU, diese klaren Alternativen auch zukünftig deutlich zu machen.
Wie soll der Hochwasserschutz am Oberrhein aussehen? Sind die Projekte finanziell gesichert? Wenige Tage vor der Bundestagswahl lud die CDU Breisach den Finanzminister des Landes, Willi Stächele, und den CDU-Bundestagskandidaten Daniel Sander ein, um diese Fragen mit den Vertretern der Bürgerinitiative für eine verträgliche Retention zu diskutieren.
Deren Vorsitzender Lothar Neumann stellte den vorgesehenen Polder Breisach-Burkheim vor und die Bedenken der Bürgerinitiative dagegen. Die 1999 gegründete Interessenvertretung lehnt ökologische Flutungen ab und setzt stattdessen auf eine erweiterte "Schlutenlösung", bei der Hochwasser über vorhandene Altrheinarme und weitere miteinander verbundene Wasserläufe abgeleitet würde. Als größtes Ärgernis bezeichnete Neumann den vorgesehenen Querdamm, durch den eine immense Zerstörung des Rheinwaldes befürchtet wird. Wenn auf ihn verzichtet würde, was die BI vehement fordert, fiele lediglich ein Rückhaltevolumen von zirka 2 Millionen Kubikmeter Wasser weg. In den 1982 mit Frankreich geschlossenen Verträgen sei ein Gesamtvolumen von 125 Millionen Kubikmetern vereinbart worden. Da das integrierte Rheinprogramm aber sogar ein Volumen von 167 Millionen Kubikmetern in 13 Rückhalteräumen vorsehe, sei nicht davon auszugehen, dass der Wegfall des Dammes den gesamten Hochwasserschutz gefährden könne.
Neumann warf die Frage auf, ob der Querdamm überhaupt finanzierbar sei. Mit dem Verzicht auf dieses in den Augen der BI unnötige Bauwerk könnten die Kosten deutlich gesenkt werden. "Wenn Geld zu sparen ist, haben Sie mich auf jeden Fall auf Ihrer Seite", scherzte der Finanzminister, bevor er die Initiative für ihre konstruktive Arbeit und die fundierte Sachkenntnis lobte. Durch die präsentierten Unterlagen und Bilder habe er die angesprochene Problematik nun deutlicher vor Augen. Neben gewissenhafter Planung seien sowohl gesunder Menschenverstand als auch Dialogbereitschaft gefragt.
Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und sein Amtsvorgänger Alfred Vonarb appellierten an den Minister, die für eine reibungslose Umsetzung des Hochwasserschutzes notwendigen politischen Diskussionen zu führen, bevor die Planung zu weit fortgeschritten sei. Für das Frühjahr 2010 sagte Stächele einen erneuten Besuch zu. Dann wolle er sich ausreichend Zeit für eine intensive Ortsbegehung im geplanten Polderraum Breisach-Burkheim nehmen. Im Vorfeld werde er sich bei der Planungsbehörde über den aktuellen Stand informieren. (bp)
Günther Oettinger besuchte den Wahlkreis von Gundolf Fleischer. Nach einer kurzen Führung durch die Winzergenossenschaft Oberbergen referierte Oettinger im voll besetzten Saal der WG vor über 150 Gästen über die Politik der Landesregierung.